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Eine Einbauküche, ein neues Auto, Reparaturen am Haus – mit Ratenkrediten lässt sich vieles finanzieren. Dafür sind allerdings Zinsen fällig, und die können je nach Anbieter ganz unterschiedlich ausfallen. Umso wichtiger ist es, nicht spontan einen Kreditvertrag zu unterschreiben, sondern stattdessen die Finanzierung sorgfältig zu planen und die Angebote kritisch zu vergleichen. So lassen sich die Schulden weitaus besser in den Griff bekommen.

 

Was für ein solides Finanzierungskonzept wichtig ist – ein Überblick: Liquidität ermitteln. Bankkunden sollten sich zunächst klarmachen, welche Rate sie Monat für Monat zusätzlich an das Geldhaus zurückzahlen können. Dies lässt sich ermitteln, indem die monatlichen Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt werden. Dabei nicht vergessen: Auch jährliche Ausgaben wie etwa die Kosten für Urlaubsreisen oder Versicherungsprämien sind auf einen monatlichen Durchschnitt umzulegen. Darüber hinaus sollte eine Reserve einkalkuliert werden, um vorübergehende Einkommensschwankungen abfedern zu können. Schließlich soll das Girokonto nicht gleich in die roten Zahlen rutschen.

Kreditlaufzeit festlegen. Bei der Aufnahme eines Ratenkredits sollten Verbraucher stets eine Grundregel beachten: Eine kleine Rate belastet zwar den monatlichen Haushalt weniger. Aber je weniger der Kunde zahlt, desto länger muss er tilgen. Und je länger die Laufzeit des Kredits, desto höher fällt die gesamte Zinsbelastung aus. Hinzu kommt: Die meisten Banken verlangen bei längeren Laufzeiten höhere Zinsen, wie der FMH-Index belegt.

Zudem bergen lang laufende Kredite die Gefahr, dass die damit finanzierte Anschaffung das Ende ihrer Lebensdauer bereits erreicht hat, obwohl noch Restschulden zu tilgen sind. Daher sollte die Laufzeit des Ratenkredits immer deutlich kürzer sein als die voraussichtliche Nutzungsdauer des erworbenen Produkts. Während sich also zum Beispiel eine langfristig werterhaltende Renovierungsmaßnahme am Eigenheim durchaus mit einem sechs- oder siebenjährigen Ratenkredit finanzieren lässt, sollte beim Kauf eines Autos auf Pump die Laufzeit eher bei vier bis fünf Jahren liegen. Konsumfinanzierungen wie beispielsweise ein Urlaub sollten nach spätestens einem Jahr zurückgezahlt sein. Bankkunden sollten sich deshalb gut überlegen, welche Monatsrate und Kreditlaufzeit für sie tragbar ist, ohne die eigenen finanziellen Mittel zu überschätzen.

Konditionen vergleichen. Die Kluft zwischen günstigen und teuren Kreditangeboten ist groß, und im Extremfall kann eine teure Bank doppelt so viel Zinsen verlangen wie ein günstiger Wettbewerber. Verbraucher sollten daher bei mehreren Banken Angebote mit identischer Kreditsumme und Laufzeit einholen und gezielt nach Gesamtkosten und Effektivzins des Kredits fragen. Clevere meiden zudem den Abschluss einer teuren Restschuldversicherung und suchen gezielt Banken auf, die den Ratenkredit stets zu den gepriesenen Konditionen gewähren oder ablehnen.

Das heißt: Diese Geldhäuser erheben generell keine Zinszuschläge – auch wenn die Bonität des Kunden mal nicht ganz so gut ist. Anders bei den sogenannten Schaufenster-Zinsen – hier hängt die Kondition letztlich von der Bonität des Kunden ab. Den Lockvogel-Zins gibt es aber in der Regel nur für bestimmte Interessenten mit einer sehr guten Bonität.

(Quelle: ING-DiBa)

 

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